Aus nicht nur ehrenvollen Jahren

hat unsere Kirche zu bewahren

an Schätzen eine große Zahl.

Entschlossen treff man seine Wahl.

 

Sie sei vorwiegend positiv,

nicht eng, jedoch konservativ.

Wer voll Vertrauen Gutes schätzt,

der wird durch Schlechtes nicht verletzt.

 

Wie, was, wo zu bewahren ist,

das überdenke klug als Christ.

Im Lauf der Zeit ward es gesammelt,

doch vieles davon ist vergammelt.

 

Zu viel ist Asche, o mein Gott!

Und gar nicht wenig nur noch Schrott.

Ob das man ins Museum stellt,

dass es die Freude uns vergällt?

 

Was wäre eventuell noch nett

und taugt fürs Gruselkabinett?

Wie schon erwähnt, die Qual der Wahl

hat der Bewahrer allemal.

 

Er scheu und meide wie die Pest

so manches, das schon lang verwest.

Er weiß, dass wir, auch wohlgesinnt,

sogar als Papst noch Sünder sind.

 

Verteufeln wird er deshalb nicht

den, der rumort als Progressist.

Er hält ihn auch nicht krampfhaft fest

solange Gott ihn machen lässt.

 

Er denkt auf lange, lange Sicht.

doch braucht Jahrzehnte dazu nicht,

deswegen nicht nach Moder roch;

bewegt sich langsam, aber doch.

 

Das war nun meine Außenschau.

Natürlich ist sie ungenau.

Doch einem Bruder, dem ich trau,

ich nicht bloß in die Pfanne hau.