Wolln den Heiligen Vater  grüßen,

unser Dank liegt ihm zu Füßen.

Ist ein Narr um Christi willen,

anders als die allzu vielen,

 

die gewandet sind in Robe,

teils  lebendig, manchmal Tote.

Sind die Schleppen  gar zu lang

wird es einem angst und bang.

 

Wurden noch einmal getadelt,

dabei sind sie längst geadelt.

Sollen unsere Brüder sein,

funktioniert nicht von allein.

 

Aber weil Weihnachten ist,

väterlich de Herr sie küsst.

Heiliger Geist, der keine Drohne,

sie von oben her verschone.

 

Und das Christkind lächelt mild,

ist das unser Ebenbild?

Ochs und Esel sind erfreut,

lernen kennen gern die Leut.

 

Und drei weitere, andere Könige

ich schon in der Ferne sehe.

Wohl bekannt der heilige Rauch,

und das Gold, das  ist es auch.

 

Also, heut bekehr ich mich,

bin bestellt bei Gottes Tisch.

Ach, da kannst du Typen sehen,

werde hier wohl kaum bestehn.

 

Ich den Anselm Grün erkenn,

den ich mir zum Guru nehm.

Aber auch der kecke Holl

hier sich gut benehmen soll.

 

Also trau ich mich hinein,

habe nichts vom schönen Schein.

Denn gleich mehrere mich durchschauen,

könnten gleich hinaus mich hauen.

 

Doch der Hausherr lässt mich zu,

heute hab ich meine Ruh.

Bimmel, bimmel, klingeling

seht, wie reich beschenkt ich bin.