Manch Wachstum auch gefährlich ist:

Zerstörung, die die Welt zerfrisst.

Wozu das Wachsen der Bilanzen,

der Müll, das Gift, das Geld im Ganzen?

 

Die Reichen kriegen nicht viel Kinder,

sie schätzen Aktien, Öl und Rinder,

das Recht, dass allzeit diese Erde

nach Herzenslust geplündert werde.

 

Die Erde reicht für viele Armen,

und jetzt noch mag sich Gott erbarmen.

Doch wenn die Gier ist explodiert,

er ungeduldig werden wird.

 

Für weniger Reicher Trallalla

war Gottes Schöpfung niemals da.

So sehr die falschen Geldpropheten

verkünden Freiheit von den Nöten.

 

Die Technik heute ist zu schnell,

Kann produziern schon hier die Höll.

Schon denken Abgehobene nach,

die Erd  zu fliehn mit Ach und Krach.

 

Neu zu  Planeten streben wir,

anstatt zu unseres Nachbarn Tür.

Wir graben Kostbarkeiten aus,

zerstörn das Fundament für‘s Haus.

 

Ist so etwas denn gottgewollt?

Es frommt uns nicht, ist nicht gesollt.

Ist meine Heimat einmal hin,

ich samt der Technik machtlos bin.

 

Da ist sie wieder: Disziplin,

macht frei, dass eigener Herr ich bin.

Wozu denn dann die Gier entkoppeln?

Ist wenig hilfreich, doppelt moppeln.

 

Drum geb ich die Parole aus:

mein Herz sei ruhig, die Angst geh raus.

Dies Herz, es wird nicht eher ruhn,

als ich vom falschen Weg kehr um.

 

Den Ewigen ehre, nicht die Götzen.

Die bringen nichts als nur Entsetzen.

Und fürcht dich nicht in deiner Not:

Denn, wenn du mitmachst, hilft dir Gott.