Geil ist der Geiz, spielt insgeheim

das Something-for-nothing-Game.

Ein Handy kostet nämlich Null,

und ist doch äußerst beautiful.

 

What’s app ist gratis, niemand zahlt.

Kauf nicht normal, sonst wirkst du alt.

Läuft da im Hintergrund was schief?

Du zahlst am Ende den Tarif

–  nicht allzu knapp kriegst du ihn ab  –

die vollen Kosten zum Quadrat.

 

Versicherung ist inbegriffen,

für die, für die wir zahlen müssen,

nachdem sie längst schon pleite sind:

Die kleinen Leut und jungen Kind.

 

Computer, Drucker man dir schenkt.

Sie haben bald sich aufgehängt.

Wo nimmt man stolze Preise her?

HP verdient  am Zubehör.

 

An deines Wagens Karosserie

still lauern Pilze, fressen sie.

Der Tod ist überall eingebaut,

gut von den Menschen abgeschaut.

 

Mag sein, zwar konsumentenfeindlich,

nichtsdestotrotz auch fortschrittsfreundlich.

Wenn Güter leben allzu lang,

so wankt der Wirtschaft fester Gang.

 

Jedoch, sieh hier ein Kernproblem:

Wohin nun mit dem Abfall gehen?

Bald fehlt der Platz, um ihn zu parken,

dass neu der Kreislauf kann erstarken.

Wenn zehn Prozent man rezykliert,

der Druck nicht sehr viel kleiner wird.

 

Hauptsach, das Ganze kostet nichts.

Something for nothing, so man richt’s.

Mobil sei das Perpetuum

als oberstes Prinzipium.