Ich bin geborn als Sonntagskind.

Mal sehen, ob nach Haus ich find.

Das Leben zeigte sich gemischt,

in Ordnung, wenn zu End es ist.

 

Nach schöner Wanderung, nicht allein,

kehr ich am Ende bald schon heim.

Darauf mach ich mir diesen Reim:

Wird alles nicht gewesen sein!

 

Bin etwa ich schon  Mensch geworden?

Nicht ganz, doch bleib in Gott geborgen.

Auf diese Weise konnte leben,

so wollt er mir ein Obdach geben.

 

War allzu sehr privilegiert,

viel zu bequem, das ist passiert.

Ich stehe so beim Endgericht

wohl auf der rechten Seite nicht.

 

Doch Jesus wird barmherzig sein.

Es sind die meisten Menschen klein.

Verstecken sich in ihrer Herde,

dass auffällig dort keiner werde.

 

Zu selten wohl, doch dann und wann,

sah ich ihn schon als Bruder an.

Doch hab ich viele Zeit verschwendet,

zu wenig Leiden abgewendet.

 

Ich hoff nicht, dass der Richter spricht:

Hinweg von mir, ich kenn dich nicht.

Bin allzu selten ihm begegnet,

ließ guten Mann sein, oder König.

 

Bedenk, o Herr, du wärst blamiert,

wenn deinen Kindern es passiert,

dass in den Feuern sie sich winden,

mit nichts als allen ihren Sünden.

 

Ich glaub, da gehst du nicht so weit,

Es ist ja die Barmherzigkeit

noch allemal dein Kerngeschäft,

das alle Menschen hoffen lässt.

 

So wandere ich zur ewigen Ruh,

allmählich meiner Heimat zu.

Ich komm von Dir und geh dorthin.

Versteht doch, dass ich fröhlich bin.