Die Waren sollten Nutzen stiften,

und danach sind sie auszurichten.

Wer wird dabei uns gut beraten?

Um Himmels Willen   –   Bürokaten?

 

So ward im Ostblock es gemacht,

auch darum ist zusamm gekracht.

Am freien Markte schlau entscheiden

Verkäufer, Käufer, alle beiden.

 

Wer hat dabei das größere Sagen?

Verbraucher solln sich nicht beklagen,

wenn zu viel Müll  wird produziert.

Von ihnen wird er ja goutiert.

 

Doch in den westlich reichen Staaten

die Produzenten sie verraten.

Beworben wird viel Schein statt Sein.

Marketing, so nennt man’s fein.

 

Als Nutzen, den der Produzent erhält,

betrachtet man gewöhnlich Geld.

Nichts sonst? Dann schwindet schnell dahin

was letztlich zählt: Es ist der Sinn.

 

Wenn Geldgewinn ist höchstes Ziel,

der Konsument bald nimmer will.

Da muss viel nachgeholfen werden,

zu bringen Glück auf diese Erden.

 

Das, wie gesagt, ist Marketing.

Nicht kommunistisch, aber schlimm.

Am Ende sieht man da wie dort

der Käufer ist ein Idiot.

 

Er sei nicht auf Konsum fixiert,

auf kaufen, kaufen reduziert.

So könnten Dinge wertvoll  werden,

Die Leute müssten dumm nicht sterben.

 

Sparen ist nicht nur aufbewahren;

Mit Dingen wertschätzender verfahren.

Denn nichts als Güter aufzuhäufen,

kann sie dem Tode nicht entreißen.