Ein jeder trag des anderen Last.

Wer das tut, der  wird ausgelacht,

quer über jegliche Parteien.

Ein jeder will sich selbst befreien

Theater,  Lärm und Wirbel macht.

 

Es ist zwar kindisch, hat jedoch Methode.

Das Jammern ist in aller Mund und Mode

Der Interessen bunt Vertreter,

wie Kindsköpf oder Schwerenöter,

 

die leben gut vom Protestieren,

nur ihnen selbst mög nichts passieren.

Ihr Fordern hängt zum Hals heraus

schon  Kind und Kegel, Mann und Maus.

 

Statt anderen Leben zu vergällen,

sie sollten vorher Ansprüch stellen

erst an sich selbst, sich selbst allein.

Dann glaubwürdiger sie könnten sein.

 

Ihr Heiliger heißt St. Florian,

er zündt der Nachbarn Häuser an.

Dann schreien laut sie Feurio,

sind hoffentlich nicht des Schadens froh.

 

Wer andere fordert professionell,

der mög nicht allzu bald und schnell,

nur fremde Leut damit  frustrieren.

Das kann in kurzer Zeit passieren.

 

Manch Funktionär verfehlt die Ehr,

an der ihm viel gelegen wär.

Sein Grundsatz: Maul, nicht Buckel schaff,

spricht für sich selbst,  ihn Lügen straf.

 

Ich weiß, hier tönt ein Hassgesang.

Doch ich ertrage nicht mehr lang,

wie Leute ungeniert nur betteln, stehlen,

anstatt den eigenen Adam quälen.

 

Somit werd fordern ich hiermit:

Hör auf zu fordern, helft doch mit!

Statt in Büros, auf Bischofssesseln,

schafft selbst vor Ort und in den Nesseln!

 

Gut zwar, man leihe seine Stimme,

gibt sie den  armen Stummen hin.

Doch dies zu tun, ist noch zu wenig.

Denn unsere Füße wusch ein König.

 

So kommt und opfert eure Gabe.

Sagt nicht: Nichts zu verschenken habe.